Durchsuchen nach
Category: Stadtumbau

Stadtumbau

-Kategorie-

Stadtumbau, Schumannareal

Stadtumbau, Schumannareal

Entwicklung des Schumannareals

Das ehemalige Industrieareal der Schumannfabrik bildet ein beeindruckendes Gelände mit atmosphärischen Bauten aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Durch die Nähe zur Innenstadt und die reizvolle Lage im Röslautal bietet das Areal ein großes landschaftliches Potenzial.

In Teilen des ehemaligen Schumannareals wurden in den vergangenen Jahren notwendige Abrisse der bestehenden Bausubstanz durchgeführt, aber gleichzeitig auch erhaltenswerte Gebäude gesichert werden. Seit 2008 liegt ein detaillierter Rahmenplan zur Revitalisierung des Geländes vor, welcher neu entstehende Freiräume sowie eine Umnutzung des ehemaligen Ökonomiehofes thematisiert. Für den Ökonomiehof wurde ein Investor für die Realisierung des Umbaus der bestehenden Gebäude zu einem Alten- und Pflegeheim gefunden. Die übrige Fläche des Areals soll als Landschafts- und Freiraum der Erholung dienen. Um die Planungen rechtlich abzusichern, wird derzeit ein förmliches Bebauungsplanverfahren durchgeführt.

Stadtentwicklung

Stadtentwicklung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Arzberg (ISEK-A)

Bericht (PDF, 32 MB)

Voraussetzung für die praktische Förderung einzelner Maßnahmen ist die Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), das die Entwicklungen und die größten Probleme der Stadt aufzeigt und daraus realistische Verbesserungsmaßnahmen ableitet. Von 2005 bis 2007 hat das Büro UmbauStadt für die Stadt Arzberg ein solches integriertes Stadtentwicklungskonzept erarbeitet.

Stadtumbau

Stadtumbau

Ziele des Stadtumbaus in Arzberg

Arzberg ist wie viele andere industriell geprägte Städte besonders stark vom Strukturwandel betroffen. Eine große Anzahl von Arbeitsplätzen ist in den vergangenen Jahrzehnten diesen Entwicklungen zum Opfer gefallen und viele Menschen waren gezwungen, andernorts nach Arbeit zu suchen. Gleichzeitig trifft der demografische Wandel die Region hart. Sichtbare Folgen dieser Entwicklungen in Arzberg sind vor allem die nicht mehr genutzten Gebäude der Porzellanfabriken, aber auch leerstehende Geschäfte und Wohnungen.

Um Städte wie Arzberg bei der Bewältigung dieser Probleme zu unterstützen, haben Bund und Länder im Jahr 2002 ein Stadtumbauprogramm auferlegt, das seit 2004 unter dem Namen „Stadtumbau West“ auf die alten Bundesländer ausgedehnt wurde.

Das Ziel des Programms besteht darin, die Strukturen der Städte an die veränderte Situation anzupassen:

  • Brachflächen sollen umgenutzt,
  • die Qualität der öffentlichen Räume und der Wohnumgebungen verbessert werden und
  • die Infrastruktur den neuen Bedürfnissen angepasst werden.
  • Allgemein sollen attraktive Konzepte zur Wiederbelebung der vom Aussterben gefährdeten Städte entwickelt werden.