Grundsteuerreform, Grundsteuererklärung

Grundsteuerreform, Grundsteuererklärung

Die Grund­steu­er wur­de refor­miert. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die bis­he­ri­gen Berech­nungs­grund­la­gen, die Ein­heits­wer­te, als ver­fas­sungs­wid­rig ein­ge­stuft. Bemän­gelt wur­de vor allem, dass die Wer­te ver­al­tet sind und des­halb die ein­zel­nen Grund­steu­er­zah­ler ungleich behan­delt wer­den. Des­halb gilt: Bis 2024 berech­net sich die Grund­steu­er noch nach den Ein­heits­wer­ten, ab 2025 berech­net sie sich dann nach den neu­en Berech­nungs­grund­la­gen, den Äqui­va­lenz­be­trä­gen oder den Grund­steu­er­wer­ten. Für Grund­stü­cke wird in Bay­ern ein wertu­n­ab­hän­gi­ges Flä­chen­mo­dell umge­setzt. Damit wird im Gegen­satz zum Bun­des­mo­dell ver­hin­dert, dass die Grund­steu­er auto­ma­tisch steigt. Nach­ste­hend fin­den Sie die öffent­li­che Bekannt­ma­chung über die Auf­for­de­rung zur Abga­be der Grundsteuererklärung.

Die elek­tro­ni­schen For­mu­la­re für die Grund­steu­er­erklä­rung wer­den ab 1. Juli 2022 über “ELSTER — Ihr Online-Finanz­amt” auf www.elster.de bereit­ge­stellt. Die amt­li­chen Erklä­rungs­vor­dru­cke sind ab 1. Juli 2022 im Inter­net, bei den Finanz­äm­tern und bei den Kom­mu­nen verfügbar.

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zur baye­ri­schen Grund­steu­er­re­form fin­den Sie auf:

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